Rechenweg · frei zugänglich
Unit Economics: Die Rechenstrecke zum Break-Even-ROAS
Schritt 1–3 · Vom Preis zum Rohertrag
- Start: durchschnittlicher Bestellwert (AOV) inkl. MwSt. → zuerst auf Netto rechnen (÷ 1,19).
- Minus Wareneinsatz (COGS) inkl. Verpackung und Einfuhr, der Landed Cost, nicht der Ex-Works-Preis.
- Minus Versand & Fulfillment: Porto, Pick & Pack, Verpackungsmaterial, anteilige Lagerkosten.
Schritt 4–6 · Die vergessenen Posten
- Zahlartkosten: 1,5–3 % je nach Mix, PayPal und Rechnungskauf kosten mehr, konvertieren aber besser.
- Retouren einpreisen: Retourenquote × (Versandkosten hin/zurück + Aufbereitung + Wertverlust).
- Support & Overhead-Anteil: pro Bestellung realistisch 1–3 €, bei erklärungsbedürftigen Produkten mehr.
Schritt 7 · Der Break-Even-ROAS
- Deckungsbeitrag vor Marketing (DB2) = Netto-AOV minus alle obigen Posten.
- DB-Quote = DB2 ÷ Brutto-AOV. Break-Even-ROAS = 1 ÷ DB-Quote.
- Beispiel: AOV 79 €, DB2 27 € → Quote 34 % → Break-Even-ROAS 2,9. Alles darunter verbrennt Geld, egal wie gut es sich anfühlt.
Was die Zahl steuert
- Skalierungsgrenzen: Die letzte Budget-Tranche darf bis zum Break-Even fallen, nicht darunter.
- Ziel-ROAS fürs Tagesgeschäft: Break-Even × Sicherheitsfaktor (typisch 1,3–1,5).
- New-Customer-ROAS separat: Blended-Zahlen verstecken, ob Ads akquirieren oder Bestandskunden subventionieren.
Diese Rechnung ist Tag 1–2 unseres kostenlosen Audits: Wir rechnen sie mit euren echten Zahlen, inklusive der Posten, die im Bauchgefühl fehlen.
Wo steht euer Shop bei diesen Punkten? Wir sagen es euch, mit Zahlen. Kostenlose Analyse: Baseline, Break-Even-ROAS, Leaks in Euro. In 7 Tagen.
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